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Wie du deine eigenen Migräne-Auslöser findest

2026-08-08 · 5 Min. Lesezeit

Migräne kommt selten „aus dem Nichts". Meist stapeln sich erst mehrere Faktoren. Der Haken: bei jedem andere — deshalb helfen allgemeine Listen nur begrenzt. Wichtig ist, deine zu finden.

Die häufigsten Auslöser

Warum sie schwer zu fassen sind

Auslöser summieren sich meist und wirken mit Verzögerung (bis 12–24 h). „Ich aß Schokolade und es tat weh" führt daher in die Irre — schuld kann die Kombination sein: schlechterer Schlaf + Druckabfall + ausgelassenes Mittagessen. Das Gedächtnis allein entwirrt das nicht.

Die Methode: Tagebuch statt Raten

Halte ein paar Wochen die Anfälle fest (Datum, Uhrzeit, Stärke) und den Kontext: Schlaf, Mahlzeiten, Stress, Periode. Umweltfaktoren — Wetter, Luftdruck, Pollen — am besten automatisch ergänzt. Suche dann nach wiederkehrenden Überschneidungen im Fenster 0–24 h vor dem Schmerz. Nach einem Dutzend Anfällen zeigt sich meist ein Muster.

Kennst du deine Auslöser, lassen sich manche verringern (regelmäßiger Schlaf, Trinken) und die vorhersehbaren (Wetter) vorwegnehmen. Auch bestes Material für den Neurologen-Termin.

Bei häufiger oder ungewöhnlicher Migräne zum Arzt. Der Artikel dient nur zur Information.

Lunaria — das Gesundheitstagebuch, das zuhört

Halte dein Befinden in einem Satz fest — Lunaria verbindet es mit Wetter, Pollen und Mond und zeigt Muster.